Umweltschonender Chrom-Ersatz aus Lüneburg
Chrom sieht an Oberflächen toll aus, doch was die meisten nicht wissen: es ist sehr umweltschädlich. Ein Unternehmen in Lüneburg hat nun ein neues Verfahren entwickelt, bei dem Oberflächen genauso aussehen können wie Chrom, aber in der Herstellung deutlich umweltschonender sind.
Es funkelt wie Chrom, aber es ist keins. Die Rede ist von der innovativen Produktion der Lüneburger Impreglon Oberflächentechnik GmbH. Sechs Millionen Euro hat die neue Anlage gekostet. Noch laufen die ersten Testläufe, doch die Fertigung eines solchen Metalls ist ein langersehnter Wunsch der Industrie und könnte schon bald Realität werden. Ein Unternehmen aus Hessen hat das Verfahren entwickelt. Impreglon hat sich die Lizenz zur Produktion gesichert. Das Chrom-Optics-Verfahren ist eine kleine Revolution für jeden Haushalt.
Kaffeekannen, Schreibtischstühle oder Locher - das alles kann in Zukunft mit den umweltschonenderen Aluminiumschichten in Chromoptik überzogen werden. Umweltverträglichkeit und niedrige Produktionskosten sind große Vorteile. Ein Jahr lang muss die vollautomatische Produktion jetzt getestet werden. Dann wollen die Lüneburger mit ihren Produkten nicht nur in niedersächsischen Badezimmern glänzen.



