Elbvertiefung: Niedersachsen hat zugestimmt
Die Elbvertiefung ist seit Jahren ein Dauerthema: Für die ganz großen Schiffe mit über 14 Metern Tiefgang muss die Fahrrinne weiter ausgebaggert werden.
Mit der Unterzeichnung der "Vereinbarung über die Teilung der Kosten für Sofortmaßnahmen zur alternativen Wasserbereitstellung für die Frostschutzberegnung und zur Viehtränke" im Zusammenhang mit der Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe für 14,5 Meter tiefgehende Containerschiffe ist die letzte Hürde genommen. Niedersachsen hat zugestimmt. Der Bund und Hamburg können, nun schon zum siebten Mal seit dem Jahr 1818, die Elbe ausbaggern.
Doch es gibt auch kritische Stimmen. Jorks Bürgermeister Gerd Hubert befürchtet, dass eine erneute Vertiefung und der damit verbundene schnellere Wasserfluß der Elbe unabsehbare Folgen haben werden. Umweltverbände haben bereits angekündigt, gegen den in Kürze eingehenden Planfeststellungsbeschluß für die Elbvertiefung zu klagen.



