Treppenlift für Schülerin im Rollstuhl: Erfolgreiche Inklusion an Peiner Realschule

Thema am 24.02.2012
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Die Integration behinderter Schüler an Regelschulen ist eine große Herausforderung, vor der Deutschland steht. Die Idee der sogenannten Inklusion besteht darin, dass behinderte und nichtbehinderte Kinder gleich gefördert werden. So ist das auch an einer Realschule in Peine. Schülerin Marie Flor ist auf den Rollstuhl angewiesen. Damit die 15-Jährige auf der Schule bleiben kann, hat der Schulleiter beim Landkreis einen Treppenlift beantragt. Und alle ziehen mit. Ein Beispiel für ein gelungenes Miteinander.

Seit ihrer Geburt leidet Marie an einer unheilbaren Wirbelsäulenkrankheit. Das Rückenmark der 15-Jährigen löst sich auf. Seit vier Monaten sitzt Marie im Rollstuhl. Dank eines Treppenliftes, den die Gunzelin Realschule installiert hat, kann sie nun weiter am Unterricht teilnehmen.
Ohne den Treppenlift hätte Marie auf eine Sonderschule wechseln müssen. Als der Rektor der Schule durch Maries Mutter erfuhr, dass seine Schülerin für immer im Rollstuhl sitzen muss, beantragte er beim Landkreis Peine den 20.000 Euro teuren Lift.

Jeden Tag wird Marie von den Johannitern zur Schule gebracht und abgeholt. Alles andere macht das Mädchen so selbständig wie möglich. Für Marie steht fest: Sie will in jedem Fall ihren Realschulabschluss schaffen.

Thema vom 24.02.2012

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