Jugend forscht: Drei schlaue Köpfe aus Diepholz gehören zu den Siegern

Thema am 31.05.2012
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Beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" werden jedes Jahr die schlausten Köpfe ausgezeichnet. Dieses Jahr gibt es drei Gewinner aus Niedersachsen. Jonas, Anika und Katharina von der Graf Friedrich Schule in Diepholz haben sich gegen 187 Finalisten aus ganz Deutschland durchgesetzt und in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften gewonnen.

Der Bundeswettbewerb "Jugend forscht" will jedes Jahr junge Leuten dazu animieren, sich mit Wissenschaft und Forschung auseinanderzusetzen. Die schlausten Köpfe des Landes werden dann natürlich prämiert.
Drei Abiturienten aus Diepholz hatten eine Idee: Sie nahmen sich ein paar Aluminiumplatten, besorgten sich ein professionelles Planktonnetz, schraubten das alles zusammen und hatten dann ein sogenanntes "Manta Trawl". Mit solchen Manta Trawls untersucht man Gewässer auf sogenannte Mikroplastik. Die weniger als einen Zentimeter großen Plastikfetzen entstehen durch achtlos ins Meer geworfenen Müll, der durch die Sonne und das Salzwasser zersetzt wird.

Neu sind solche Manta Trawls nicht, aber obwohl sie seit 20 Jahren schon in anderen Meeren eingesetzt werden, kam noch niemand auf die Idee, damit die Nordsee zu untersuchen. Die drei Diepholzer Schüler haben damit als erste diese Mikroplastik in der Nordsee nachgewiesen.

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