Für die Vermieter ist es meist der blanke Horror: Messies verwüsten die Wohnung und hinterlassen nach ihrem Auszug Müllberge und eine zerstörte Einrichtung. In Hannover hat die Polizei eine Messie-Wohnung aufgebrochen. Der widerliche Gestank hatte die Nachbarn alarmiert. Die 9-köpfige Familie, die dort gehaust hatte, war schon weg. Aber ihre acht halbverhungerten Katzen haben die Messies da gelassen.
Seit mehreren Wochen ist der arbeitslose Mieter verschwunden. In der Wohnung sind sämtliche Zimmer verwüstet, in der Luft liegt ein bestialischer Gestank von Kot und Urin. Gemietet hatte er die Wohnung allein, doch dann zogen auch seine Frau und sieben Kinder mit ein. Auf 50 Quadratmetern hinterließen sie jede Menge Müll.
Nach dem Auszug der Messie-Familie bleibt die Vermieterin jetzt auf einem geschätzten Schaden von 30.000 Euro sitzen. Die Reinigung der Wohnung muss sie selbst übernehmen. Die Katzen wurden am Wochenende ins Tierheim gebracht.