Nur noch eine Narbe erinnert "Siehste Mal" an seine schwere Operation. Das Fohlen bekam eine neue Nase und kann endlich wieder frei atmen. Die Tierärztliche Hochschule Hannover hat mit einer weltweit einzigartigen Operation die schiefe Schnute des Fohlens korrigiert.
Nach der Geburt war die Nase von Siehste Mal schief und krumm, der Kiefer völlig deformiert. Das kleine Fohlen hatte kaum eine Überlebenschance. Deshalb entschlossen sich Chirurgen der Tierärztlichen Hochschule Hannover zu dem weltweit einzigartigen Eingriff: Siehste Mal bekam eine künstliche Nasenscheidewand, geformt aus den eigenen Knochen. In einer aufwändigen Operation wurden Oberkiefer und Nase gebrochen und gerade gerichtet.
Nun ist die Nase wieder kerzengerade und Siehste Mal kann jetzt wieder unbeschwert atmen und fressen.
Höchstwahrscheinlich wird das Fohlen in die Geschichte der Tiermedizin eingehen. Die Tierärztliche Hochschule Hannover plant den neuartigen Eingriff auf einem Kongress vorzustellen und international zu veröffentlichen.